Wie entsteht Schimmelpilzbefall?

Schimmelpilze haben einen sehr komplexen und anpassungsfähigen Stoffwechsel, wodurch sie die unterschiedlichsten Nährböden und Substrate nutzen und besiedeln können. Eine Staubschicht kann beispielsweise als Nährboden ausreichen, wobei der eigentliche Baustoff erst in der Folge besiedelt wird. Grundvoraussetzung ist immer eine ausreichende Feuchte im besiedelten Material, da die Schimmelpilz wie alle anderen Mikroorganismen eine geringe Toleranz gegen Trockenheit aufweisen. Diesbezüglich gibt es aber eine große Schwankungsbreite, da einige Arten verhältnismäßig trockene Substrate und andere sehr feuchte Nährböden besiedeln können.

Wir bewerten Schimmelschäden

Die Frage "Was ist Ursache für einen Schimmelschaden - mangelndes Lüftungsverhalten des Nutzers oder ein Baumangel des Gebäudes?" lässt sich durch die richtige Messkonfiguration eindeutig beantworten.

Bei dem Messverfahren wird die Raumluftfeuchtigkeit und -temperatur kontinuierlich aufgezeichnet. Parallel dazu wird die Außentemperatur erfasst.

Die Messung erfolgt über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Die Praxis zeigt, das innerhalb dieses Zeitraums die meisten Nutzer in ihr gewohntes Lüftungsverhalten übergehen.

Es kommen Datenlogger zum Einsatz, sie sind klein, unauffällig und manipulationssicher und können überall eingesetzt werden.

Die Auswertung erfolgt in einem aussagekräftigen Kurzgutachten mit bewerteten Messkurven in übersichtlicher Wochendarstellung.

Analyse der Schimmelursache

Im Rahem einer Schimmelanalyse erhalten Sie von uns:

  • Schadensbewertung über Bauteilberechnung
  • Gutachterbericht mit Empfehlungen zur Vermeidung von Schimmelbildung
  • auf Anfrage Durchführung von Laboruntersuchungen

Die Kosten bemessen sich nach dem erforderlichen Aufwand und sind im Rahmen einer ersten Inaugenscheinnahme abzuschätzen.

Rufen Sie uns an unter (06233) 319537. Wir informieren Sie gerne und unverbindlich.