Passivhaus - Basiswissen

"In einem Passivhaus kann die thermische Behaglichkeit allein durch Nachheizen oder Nachkühlen des für eine ausreichende Luftqualität erforderlichen Frischluft-volumenstroms gewährleistet werden - ohne zusätzliche Umluft." Dr. Wolfgang Feist

Die Häuser werden „passiv“ genannt, weil der größte Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wobei die Sonneneinstrahlung neben der Abwärme von Personen und technischen Geräten den Hauptpart übernimmt.

Das Passivhaus ist an für sich keine neue Bauweise, sondern definiert einen Baustandard, der bestimmte Anforderungen  festlegt.tl_files/Energieberater_Pfalz/planen_Gutachten/PHD_Beraterin_DE_w.jpg

Ein Wohngebäude ist ein Passivhaus, wenn es folgende drei Anforderungen erfüllt:

1. Ein behagliches Innenklima ist ohne separates Heizsystem  und ohne Klimaanlage erreichbar: Dazu darf der Jahresheizwärmebedarf nach  Passivhaus Projektierungs-Paket (PHPP) max. 15 kWh/(m²a) sein.

2. Die Behaglichkeitskriterien müssen in jedem Wohnraum im  Winter wie im Sommer erfüllt sein. 

3. Der spezifische Primärenergieeinsatz für alle Haushaltsanwendungen (Heizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsstrom) zusammen darf nicht höher sein als 120 kWh/(m²a).

Das Wichtigste beim Bau eines Passivhauses ist sowohl eine gute Planung als auch eine sorgfältige Ausführung der Details. Nur so werden die hohen Anforderungen an Gebäudehülle und Technik erfüllt. Gerne übernehmen wir diese Aufgabe für Ihr Traumhaus- als Gesamtpaket oder aber gemeinsam mit dem Architekten Ihrer Wahl.

Natürlich sind wir vom PHI zertifiziert!