KFW-Förderung Heizung

03.09.2018 13:57 von Sara Wagner

Wachsendes Interesse an den Förderpaketen

Immer mehr Sanierer nutzen die höhere Förderung im Paket

Mit dem Heizungspaket und Lüftungspaket vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bessere Förderkonditionen, wenn Verbraucher mehrere Sanierungsmaßnahmen am Haus kombinieren. Die Pakete sind Bestandteil des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So zeigt der KfW-Förderreport 2018, dass die Antragszahlen für Heizungs- und Lüftungspakete Jahr für Jahr ansteigen.

Wie hoch ist die Förderung?

Kreditnehmer erhalten im Programm 152 „Energieeffizient Sanieren - Kredit“ für das Heizungspaket und das Lüftungspaket neben einem zinsgünstigen Darlehen eine Förderung in Form eines Tilgungszuschusses von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro.

Der Förderhöchstbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit. Antragsteller, die lieber selbst zahlen, können im Programm 430 einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten, maximal 7.500 Euro. Die KfW-Förderung für das Heizungspaket und das Lüftungspaket ist damit attraktiver als die Förderung von Einzelmaßnahmen. Der Förderantrag für die Kreditvariante kann bei der Hausbank gestellt werden, der Förderantrag für die Zuschussvariante direkt über das KfW-Zuschussportal. In beiden Fällen gilt: Sanierer müssen die Antragsunterlagen unbedingt vor Beginn des Vorhabens bei der KfW einreichen und benötigen zur Antragstellung einen KFW Sachverständigen..

Förderung Heizungspaket

Das Heizungspaket umfasst die Erneuerung der Heizungsanlage in Kombination mit der darauf abgestimmten Optimierung der gesamten Wärmeverteilung. Für eine Förderung im Heizungspaket gelten dabei folgende Voraussetzungen:

  • Es wird eine Heizung mit fossilen Energieträgern außer Betrieb genommen, die noch nicht mit Brennwerttechnik arbeitet
  • Die alte Heizung darf nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 EnEV unterliegen
  • Die neu eingebaute Heizung muss nach den Richtlinien dieses Programms förderfähig sein
  • Die komplette Heizungsanlage muss eine neue, optimierte Einstellung erhalten. Sanierer müssen dabei ungeregelte Pumpen, nicht voreinstellbare Thermostatventile und falsch dimensionierte Heizkörper ersetzen lassen.

Quelle und weitere Infos: WWW.KFW.DE

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03.09.2018 13:57

KFW-Förderung Heizung

Immer mehr Sanierer nutzen die höhere Förderung im Paket

Mit dem Heizungspaket und Lüftungspaket vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bessere Förderkonditionen, wenn Verbraucher mehrere Sanierungsmaßnahmen am Haus kombinieren. Die Pakete sind Bestandteil des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So zeigt der KfW-Förderreport 2018, dass die Antragszahlen für Heizungs- und Lüftungspakete Jahr für Jahr ansteigen.

Wie hoch ist die Förderung?

Kreditnehmer erhalten im Programm 152 „Energieeffizient Sanieren - Kredit“ für das Heizungspaket und das Lüftungspaket neben einem zinsgünstigen Darlehen eine Förderung in Form eines Tilgungszuschusses von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro.

Der Förderhöchstbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit. Antragsteller, die lieber selbst zahlen, können im Programm 430 einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten, maximal 7.500 Euro. Die KfW-Förderung für das Heizungspaket und das Lüftungspaket ist damit attraktiver als die Förderung von Einzelmaßnahmen. Der Förderantrag für die Kreditvariante kann bei der Hausbank gestellt werden, der Förderantrag für die Zuschussvariante direkt über das KfW-Zuschussportal. In beiden Fällen gilt: Sanierer müssen die Antragsunterlagen unbedingt vor Beginn des Vorhabens bei der KfW einreichen und benötigen zur Antragstellung einen KFW Sachverständigen..

Förderung Heizungspaket

Das Heizungspaket umfasst die Erneuerung der Heizungsanlage in Kombination mit der darauf abgestimmten Optimierung der gesamten Wärmeverteilung. Für eine Förderung im Heizungspaket gelten dabei folgende Voraussetzungen:

  • Es wird eine Heizung mit fossilen Energieträgern außer Betrieb genommen, die noch nicht mit Brennwerttechnik arbeitet
  • Die alte Heizung darf nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 EnEV unterliegen
  • Die neu eingebaute Heizung muss nach den Richtlinien dieses Programms förderfähig sein
  • Die komplette Heizungsanlage muss eine neue, optimierte Einstellung erhalten. Sanierer müssen dabei ungeregelte Pumpen, nicht voreinstellbare Thermostatventile und falsch dimensionierte Heizkörper ersetzen lassen.

Quelle und weitere Infos: WWW.KFW.DE

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